Ein Bild entsteht!

Hallo schön das Du da bist!

Im heutigen Blog möchte ich Dir zeigen wie dieses Bild entstanden ist.

Viel Spaß beim Lesen und Nachmachen.

Die Idee!

Wie immer mache ich mir Gedanken darüber, was ich fotografieren möchte. Bei einer Recherche zu einem anderen Thema, bin ich zufällig auf gedeckte Holzbrücken gestoßen. Diese haben sofort die Neugier in mir geweckt und ich habe mich gleich an die Arbeit gemacht und bin fündig geworden. Nicht weit von meinem Wohnort entfernt, gibt es die denkmalgeschützte Holzbrücke Hohenfichte.

Nach vielem Lesen und Anschauen von Bildern entstand ein eigenes Bild in meinem Kopf. Nun musste es nur noch umgesetzt werden. Mit dieser Vorstellung fuhr ich mit meiner Familie nach Leubsdorf, wo diese Bücke einen kleinen Fluss mit den Namen Flöha überspannt. Wir hatten herrliches Wetter obwohl es schon Mitte September war. Am Ziel angekommen legte ich auch gleich los.

Das Bild!

Also brachte ich das Stativ in Position und montierte meine Kamera Canon EOS 40D, mit einen 17-50 mm f/2.8-32 Objektiv darauf. Für Langzeitbelichtungen verwende ich meistens einen Graufilter. In diesem Beispiel ein Graufilter ND 1000. Mit einer Brennweite von 17 mm (das entspricht bei einem 35mm Film einer Brennweite von 28 mm) und der Blende F/9 und 22 s, machte ich das erste Bild. IMG_0478So, das Ergebnis ist grauenvoll. Aus dem Tunnel kommt ein Auto und die Position ist nicht so optimal. Aber gut, ich habe ja Zeit und meine Familie geht spazieren.

Wenn ich so herum schaue, ist gar nicht so viel Platz um sich richtig zu positionieren. Ich versuche es einfach 10 m weiter links. Aus dieser Richtung sieht das Bild schon sehr gut aus.

IMG_0480Na das kann sich doch schon etwas sehen lassen. Deutlich im Bild zu erkennen ist, dass die Zweige im Vordergrund sehr verschwommen zu sehen sind, dies ist aber bei einer Langzeitbelichtung normal. Bei dieser Aufnahme fast gleiche Bedingungen wie beim vorherigen Bild. Ein Graufilter ND 1000, mit einer Brennweite von 17 mm, Blende F/11 ISO 100 und 51 s.

Ein Rundgang um das Objekt erwies sich als sehr sinnvoll. Ich weise auch immer darauf hin, dass man sich in Ruhe umschauen sollte. Sich nicht immer mit dem Erstbesten zufrieden geben.IMG_0482

Unzählige versuche mit den ich nicht zufrieden war. Sie deckten sich nicht mit dem Bild in meinem Kopf. Vorstellung und Realität unterscheiden sich schon sehr.

IMG_0485

Nun begab ich mich auf die andere Seite der Brücke. Hier ist es bewaldet, wohingegen die andere Seite eine Wiese hatte. Es war sehr schwierig, eine Lücke zur Brücke zu finden. Da ich einfach kein ordentliches Bild bekam, beschloss ich, ins Wasser zu gehen. Der Wasserstand war niedrig aber das Wasser selbst hatte schon eine ordentliche Temperatur. Als ich das Stativ mehrmals umgestellt hatte, hatte ich mich schon an die kalten Temperaturen gewöhnt.

Wie man schön am Folgenden und damit am Ergebnis sehnen kann, lohnt es sich auch einmal unangenehme Dinge für ein gutes Foto in Kauf zu nehmen.

Holzbrücke HohenfichteDas fertige Bild, ein Graufilter ND 1000, mit einer Brennweite von 47 mm, Blende F/11 ISO 100 und 19 s.

Fazit:

Bereite Dich immer gut vor, sieh Dir Bildbände und Fotos an. Nimm Dir ausreichend Zeit. Es reicht nicht, auf gutes Licht von Sonnenauf- und Sonnenuntergang zu hoffen. Das machen viele. Warte einfach auf den Augenblick, wo das Licht an der richtigen Stelle durch die Wolken bricht. Geduld und Ausdauer wird immer belohnt. Mach immer das Beste aus der Situation, die Du vorfindest.

Wenn Dir dieser Beitrag gefallen hat, schreibe mir einen kurzen Kommentar. Ich freue mich über Dein Feedback.

LG. Erwin

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